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Demenz stellt eine der häufigsten Krankheiten im Alter dar

Frau Kerstin Klöppel präsentiert den Demenzkoffer. Koffer liegt geöffnet auf dem Schreibtisch und man kann Bücher und Broschüren im Koffer erkennen.

Dennoch wissen viele nicht, wie sie mit diesem Thema umgehen sollen.
Aufklärung sollen drei Koffer leisten.

Mit dem Begriff Demenz kann vermutlich jeder etwas anfangen, doch was wirklich dahintersteckt und mit welchen Problemen  Betroffene und Angehörige im Alltag zu kämpfen haben, darüber  versucht Kerstin Klöppel mit ihren Demenzinformationskoffern aufzuklären. Bereits Ende 2016 stellte sich die Projektmitarbeiterin der AWO Erzgebirge die Frage, wie sie den Menschen das Thema näherbringen kann. "Dabei gelangte ich schließlich zu der Idee  eines Demenzkoffers", erzählt die 34-Jährige aus Eibenstock.
Die nötigen 500 Euro für die Anschaffung der drei Demenzkoffer konnten über die Sparkassenlotterie organisiert werden. Davon wurden  die beiliegenden Materialien, darunter Bücher und Broschüren, sowie die Koffer selbst angeschafft. "Die Literatur reicht von Geschichten zum Thema Demenz über Informationsbücher bis hin zu Liederbüchern für die Demenzkranken  persönlich", sagt Kerstin Klöppel.
Die Demenzinformationskoffer entstanden innerhalb des Bundesmodellprogramms  "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz". Gefördert  wird das Programm durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Damit soll die Gesellschaft für das Thema sensibilisiert werden. Gleichzeitig möchten wir die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen", berichtet Kerstin Klöppel.
Die drei Demenzinformationskoffer sollen langfristig nicht bei der AWO Erzgebirge bleiben. Einen Koffer wird der Sozialdienst der Kliniken Erlabrunn erhalten, der ihn zukünftig wiederum an Angehörige verleihen möchte. Für  den zweiten und dritten Koffer gibt es bislang noch keine konkreten Pläne. "Wir sind für weitere  Ideen offen", so Kerstin Klöppel. In der Zwischenzeit besteht die Möglichkeit die Koffer kostenfrei auszuleihen. Bei Interesse kann sich über die Telefonnummer 037462/638525 an Kerstin Klöppel oder Luise Preiß gewandt werden.

Quelle: Georg Ulrich Dostmann