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Fachkonferenz "Leben mit Demenz in der Kommune"

Die Versorgung von Menschen mit Demenz stellt erhöhte Anforderungen an die Kommunen. Auf einer Fachkonferenz in Bremen wurden Konzepte für demenzfreundliche Strukturen diskutiert.

Motiv: Zwei Menschen auf einer Bühne sitzen an einem Tisch und führen ein Gespräch
Die Moderatorin Bettina Tietjen im Gespräch mit Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a. D. der Freien Hansestadt Bremen
Foto: Christian-Arne de Groot, Bremen

An einer Fachkonferenz mit dem Titel "Leben mit Demenz in der Kommune – vernetztes Handeln vor Ort" ab dem 31. Januar nahmen 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Ländern, Verbänden und der Wissenschaft teil.

Aufbau demenzfreundlicher Strukturen

Großstädte mit ihren Quartieren brauchen genau wie die ländlichen Räume individuelle Handlungskonzepte für den Aufbau demenzfreundlicher Strukturen. Die Fachkonferenz dient dem Austausch: Kommunen mit erfolgreichen Konzepten vermitteln ihre Erfahrungen, so dass andere Kommunen angeregt und motiviert werden, ebenfalls Strukturen aufzubauen, die die Teilhabe und Versorgung von Menschen mit Demenz ermöglichen. Die Ergebnisse der Konferenz werden mit Unterstützung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in einer Handreichung zusammengefasst und veröffentlicht.

Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft
Foto: Christian-Arne de Groot, Bremen

Angehörige spielen zentrale Rolle

Von den 3,1 Millionen Pflegebedürftigen in der sozialen Pflegeversicherung wurden im Jahr 2017 2,33 Millionen zu Hause versorgt. Auch drei Viertel der pflegebedürftigen Demenzkranken leben zu Hause und werden dort von Angehörigen betreut und gepflegt. Deshalb muss jedes Demenzkonzept auch die Angehörigen mit im Blick haben. Neben ausreichenden Unterstützungsangeboten gehören auch ein für Demenz sensibilisiertes Umfeld in der Nachbarschaft, in den Geschäften, im Vereinsleben und den kulturellen Angeboten dazu.

Foto: Christian-Arne de Groot, Bremen

Bilder Fachkonferenz Bremen